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In den Rauhnächten rund um den 5./6. Dezember treiben die Kramperln und Perchten im kalten Pöttsching seit jeher ihr Unwesen.

Beim Krampus- und Perchtenlaufen handelt es sich um ein altes winterliches Brauchtum. Durch diesen Brauch sollen die bösen Geister und der kalte Winter vertrieben werden. Der Krampus verkörpert das Strafende und das Böse. Seine Rutenschläge jedoch, die eigentlich nicht sehr heftig sein sollen, bringen Glück und Fruchtbarkeit.

Die Liadnbering Teufeln tragen Holzmasken, welche von den dunklen Meistern ihres Faches handgefertigt wurden. Das erlaubt ihnen, während des Jahres ein völlig "normales" Leben zu führen. Nur um den 5./6. Dezember legen sie Ihre Masken ab und zeigen ihr wahres Antlitz... Deshalb achten Sie in den Rauhnächten um den 5./6. Dezember darauf, daß Türen und Fenster fest verschlossen sind und daß das Vieh in den Ställen wohl verwahrt ist...

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Der Krampus (von altdeutsch Krampen = Kralle) ist im alpenländischen Adventsbrauchtum und auch in Ungarn und Teilen Kroatiens eine Schreckgestalt in Begleitung des Heiligen Nikolaus und meist auch des sog. Körbelträgers oder Waldmannes (Geschwärzter, Bildmitte). Diese Gruppe aus Nikolaus, Krampus und Körbelträger wird als PASS bezeichnet.

Der eigentliche Sinn des Krampuslaufs geht auf die Vertreibung der bösen Geister mittels der lauten Rollen zurück.

Im Normalfall wird die Figur des Krampus durch folgende Utensilien bekleidet:

Das laute Klingen der "Rollen" sollte die bösen Winter-Geister am 5. und 6. Dezember vertreiben. Ursprünglich ist nur der 6. Dezember als Rauhnacht gedacht. Es ist der Tag d. Hl. Nikolaus.

von Wikipedia

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